Forschungszentrum Generationenverträge

der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Direktor: Prof. Dr. Raffelhüschen

Nachrichten



11.11.2019 Deutsche Post Glücksatlas 2019

2019 liegt die Lebenszufriedenheit in Deutschland bei 7,14 Punkten gemessen auf einer Skala zwischen 0 (ganz und gar unzufrieden) und 10 (ganz und gar zufrieden). Das ist der höchste Wert seit 1991 und damit ein Allzeithoch seit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Post Glücksatlas 2019, den das Forschungszentrum Generationenverträge für die Deutsche Post erstellt hat. Im Regionenranking ist Schleswig-Holstein wiederholt Spitzenreiter, gefolgt von Hessen und Hamburg. Brandenburg ist nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern abermals Schlusslicht. Ein zentraler Grund für das Allzeithoch in der Lebenszufriedenheit ist das gestiegene Einkommen der Haushalte. Die Zufriedenheit mit der Einkommenssituation stieg seit 2007 von 6,1 auf knapp unter 7 Punkten. Ein weiteres Ergebnis: Die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sind kaum mehr vorhanden. Die alten und neuen Bundesländer gleichen sich in ihrer Lebenszufriedenheit zunehmend an. Es ist abzusehen, dass in nächster Zeit einige ostdeutsche Bundesländer in der Zufriedenheit im Regionenranking vor westdeutschen Regionen liegen werden.

04.07.2019 Ergebnisse der Generationenbilanz 2019 - Umsteuern in der Pflegeversicherung unerlässlich

Die guten Jahre mit hohen Staatseinnahmen sind fast vorbei, ohne dass sie in ausreichendem Maße für nachhaltigkeitsorientierte Reformen genutzt wurden. Die neuen Ergebnisse der deutschen Generationenbilanz zeigen, dass die fiskalische Nachhaltigkeitslücke im Jahresvergleich um 80,3 Prozentpunkte auf 225,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen ist. Die Brisanz dieser langfristigen finanziellen Herausforderungen wird von der Politik allerdings nicht ausreichend ernst genommen, wie sich exemplarisch bei der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) zeigt. Hier droht selbst unter optimistischen Annahmen bei Fortführung des Status quo ein Anstieg des Beitragssatzes auf über 5 Prozent bis zum Jahr 2060. Setzt die Politik hingegen ihre tendenziell kostentreibende Pflegepolitik fort, ist mit einem Beitragssatzanstieg auf über 8 Prozent zu rechnen. Weitere Informationen finden Sie hier.

27.06.2019 Wer zahlt die AHV-Sanierung?

Am Dienstag, den 25. Juni 2019, wurden in Zürich die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts des Forschungszentrums Generationenverträge und der UBS zur Nachhaltigkeit der AHV präsentiert. Dabei wurde unter anderem die demografisch bedingte Finanzierungslücke der AHV berechnet. Die Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) und die Reformvorlage AHV 21 leisten einen Beitrag zu einer solideren und nachhaltigeren Finanzierung, die jedoch maßgeblich auf Kosten der jüngeren und zukünftigen Generationen geschieht. Weitere Informationen dazu hier und hier.

24.06.2019 Eine eigene Immobilie steigert Zufriedenheit deutlich

Was macht die Zufriedenheit des Menschen aus? Welches sind die Determinanten des Glücksempfindens und wie können wir uns am eigenen Schopfe nach oben ziehen? Interview mit Prof. Bernd Raffelhüschen im AIZ - Das Immobilienmagazin.

04.06.2019 Grundrente um mehr als zwei Drittel teurer als behauptet

Die von Bundesarbeitsminister Heil geplante Einführung einer Grundrente („Respektrente“) für langjährig Versicherte würde deutlich teurer werden, als die bisher von politischer Seite kommunizierten Zahlen nahelegen. Anstatt der vom Minister postulierten 3,8 Mrd. Euro Mehrkosten im Jahr ihrer Einführung würden sich diese Mehrkosten durch die Grundrente auf rund 7 Mrd. Euro belaufen. Näheres finden Sie hier und hier.

06.05.2019 Ergebnisse der koordinierten Mitglieder- und Kirchensteuerprojektion

Am Donnerstag 02. Mai 2019 hat das Forschungszentrum Generationenverträge zusammen mit Evangelischer Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) die Ergebnisse einer koordinierten Mitglieder- und Kirchensteuerprojektion für die evangelische und katholische Kirche der Öffentlichkeit vorgestellt. Für die 20 evangelischen Landeskirchen und die 27 (Erz-) Bistümer der katholischen Kirche wurde ermittelt, wie sich Kirchenmitgliedschaftszahlen und Kirchensteueraufkommen langfristig bis zum Jahr 2060 entwickeln werden – wenn das Tauf-, Austritts- und Aufnahmeverhalten der letzten Jahren auch für die Zukunft repräsentativ ist. Die Kirchen wollen die Erkenntnisse der Studie nutzen, um sich langfristig auf Veränderungen einzustellen. Nähere Informationen dazu unter www.ekd.de/projektion2060 und www.dbk.de/themen/kirche-und-geld/projektion-2060/.

10.12.2018 EU-Nachhaltigkeitsranking 2018

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sollten ihren Fokus stärker auf die Konsolidierung der Staatsfinanzen legen. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Marktwirtschaft anlässlich der Vorstellung des aktualisierten europäischen Nachhaltigkeitsrankings durch Vorstandsmitglied Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen. Zwar wirkt sich die gute konjunkturelle Lage derzeit positiv auf die Entwicklung der öffentlichen Haushalte aus. Gleichwohl dürfen die kurzfristigen Verbesserungen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Mehrheit der Länder noch immer beträchtlichen impliziten Schulden gegenübersieht, die vor allem aus der voranschreitenden Bevölkerungsalterung resultieren und junge und zukünftige Generationen belasten werden. Außerdem gibt es Hinweise für ein „politisches Reporting“ durch einzelne Mitgliedstaaten.

14.05.2018 Gastbeitrag von Prof. Dr. Raffelhüschen in der Börsenzeitung

Jeder weiß, was Zinsen sind und jeder weiß auch, dass es sie zurzeit nicht gibt. Ob zur Altersvorsorge oder zum Immobilienerwerb gespart wird - eines ist selbst dem mathematisch nicht besonders Versierten klar: Bei einem Zins von null bleibt die Hoffnung auf den Zinseszins tendenziell auf der Strecke. Sparen lohnt sich also nicht mehr, denn ob Riesterrente, betriebliche Altersvorsorge via Direktversicherungen, Leben- soder Rentenversicherungen - alles ist nichts.

Lesen Sie hierzu den Gastbeitrag von Prof. Dr. Raffelhüschen und Prof. Dr. Siegert in der Börsenzeitung vom 1./2. Mai 2018.

23.01.2018 EU-Nachhaltigkeitsranking 2017

Der Konsolidierungsbedarf der öffentlichen Haushalte in Europa ist weiterhin hoch. Zu diesem Ergebnis kommt auch in diesem Jahr das Update 2017 des EU-Nachhaltigkeitsranking der Stiftung Marktwirtschaft und des Forschungszentrums Generationenverträge. Zwar sind dank der guten konjunkturellen Lage und der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank die Gesamtschuldenstände in 19 der 28 EU-Mitgliedstaaten gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insgesamt leidet Europa aber weiterhin unter einer erdrückenden Schuldenlast von 217 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

08.11.2017 Deutsche Post Glücksatlas 2017

Die Lebenszufriedenheit der Deutschen liegt 2017 bei 7,07 Punkten - gemessen auf einer Skala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden). Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Post Glücksatlas 2017, den das Forschungszentrum Generationenverträge für die Deutsche Post erstellt hat. Spitzenreiter unter den deutschen Regionen ist weiterhin Schleswig-Holstein. Ein weiteres Ergebnis des diesjährigen Glücksatlas ist, dass Eigentümer zufriedener sind als Mieter. Außerdem gilt: Rentner, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen, sind zufriedener als jene, die das nicht tun.

30.10.2017 Union Investment Vorsorgeatlas Deutschland 2017

Der Vorsorgeatlas 2017 von Union Investment und dem Forschungszentrum Generationenverträge der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg bietet Bürgern, Politik und Wirtschaft einen vollständigen Überblick über den Stand der Altersvorsorge in Deutschland. Unter Nutzung aller drei Schichten der Altersvorsorge gelingt den deutschen Vorsorgenden im Durchschnitt eine adäquate Absicherung des Lebensstandards im Alter. Allerdings sorgen insbesondere junge Bürger aktuell nicht ausreichend vor. Unter anderem mit diesen zentralen Ergebnissen sowie mit einer detaillierten und regional differenzierten Darstellung der Vorsorgesituation traf der Vorsorgeatlas 2017 auf breite Resonanz in sämtlichen Leitmedien der Republik.

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