Forschungszentrum Generationenverträge

der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg - Direktor: Prof. Dr. Raffelhüschen

Immobilien- und Kapitalmärkte

Ersparnis

Der soziodemografische Wandel der Bundesrepublik ist unumstritten. Einerseits findet er Ausdruck in einer alternden und letztlich auch absolut schrumpfenden Bevölkerung. Andererseits wandelt sich die Immobiliennachfrage sowohl qualitativ als auch quantitativ. Ursächlich hierfür ist unter anderem eine zunehmende Singularisierung der Haushalte.

Die Reaktionen der Wohnimmobilienmärkte auf Landkreisebene werden innerhalb eines Projektes des FZG anhand eines mehrstufigen Simulationsmodells untersucht. Lebenszyklus-, Kohorten- und Remanenzeffekte dominieren dabei die altersabhängige Wohnraumnachfrage und könnten, trotz der insgesamt absolut sinkenden Bevölkerung, auf regionaler Ebene die Preise steigen lassen. Das Simulationsmodell ist so konzipiert, dass diese Effekte sowie verschiedene Szenarien (z.B. veränderte Pro-Kopf-Nachfrage und Wohneigentumsquote) berücksichtigt und bei der Prognose der Wohnflächennachfrage abgebildet werden können.

Die daraus gewonnen Erkenntnisse können Investoren und Kommunen wichtige Einblicke in die Entwicklung der Haushaltszahlen, der Wohnflächennachfrage und schließlich auch in die Entwicklung der Preise auf Kreisebene liefern.

Betreuender Mitarbeiter: Roman Witkowski

Publikationen aus dem Forschungsbereich Immobilienmärkte