Institut für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik der Universität Freiburg

Lehrstuhl
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen

Nachrichten

14.04.2021 Informationen zu den Klausureinsichten

Derzeit ist es uns leider nicht möglich Klausureinsichten durchzuführen.

Wir werden Ihnen aber Möglichkeit geben, Ihre Klausur zu sichten, sobald dies möglich ist – vermutlich im 3. Quartal diesen Jahres.

Für folgende Klausuren können wir somit zur Zeit keine Klausureinsichten anbieten:

  • Öffentliche Einnahmen: Haupttermin WiSe 2020/21, Nachtermin WiSe 2019/20
  • Öffentliche Ausgaben: Hauptermin SoSe 2020, Nachtermin SoSe 2020
  • Immobilienökonomie: Haupttermin WiSe 2020/21, Nachtermin WiSe 2019/20
  • Finanzwissenschaftliche Steuerlehre: Haupttermin SoSe 2020, Nachtermin SoSe 2020
  • Soziale Sicherung: Haupttermin WiSe 2020/21, Nachtermin WiSe 2019/20
  • Alterssicherung: Haupttermin WiSe 2020/21, Nachtermin SoSe 2019/20

Zur gegebenen Zeit werden wir Ihnen an dieser Stelle weitere Informationen zu den Klausureinsichten bereitstellen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Timon Renz.

08.03.2021 Buchveröffentlichung von Dr. David Gutmann und Dr. Fabian Peters

Die Freiburger Studie „Projektion 2060“ sorgte nach ihrem Erscheinen 2019 für einige Aufregung. Mit dem Buch #projektion 2060 – Die Freiburger Studie zu Kirchenmitgliedschaft und Kirchensteuer. Analysen – Chancen – Visionen sind nunmehr die wissenschaftlichen Grundlagen und detaillierten Ergebnisse der langfristigen Projektion der Kirchenmitglieder und des Kirchensteueraufkommens erschienen. Dabei zeigen die Verfasser mögliche Konsequenzen für die kirchliche Arbeit und bisher ergriffene kirchliche Reaktionen auf.

Weitere Informationen sowie auch den Link zu einer Leseprobe finden Sie hier.

27.02.2021 Beitrag von Stefan Seuffert in den „Perspektiven der Wirtschaftspolitik“

Die „doppelte Haltelinie“ in der Gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) bewirkt eine Verknüpfung zwischen GRV und Sozialer Pflegeversicherung (SPV), sodass Beitragssatzänderungen in der SPV in Zukunft die Ausgabenstruktur der GRV beeinflussen. Stefan Seuffert und Christian Hagist beschreiben in ihrer Veröffentlichung den zugrundeliegenden Wirkungsmechanismus und zeigen auf, dass die Beibehaltung der „doppelten Haltelinie“ über 2025 hinaus der Einführung eines SPV-Bundeszuschusses zur Entlastung der RentnerInnenpopulation gleichkäme.

23.02.2021 Informationen zu den Klausureinsichten

Bezüglich der Hauptklausuren vom Sommersemester 2020 und den Nachholklausuren vom Wintersemester 2019/2020:

Eine Klausureinsicht zu diesen Klausuren wird es voraussichtlich im Frühsommer 2021  – zusammen mit den Klausureinsichten der Hauptklausuren aus dem Wintersemester 2020/2021 und den Nachklausuren aus dem Sommersemester 2020 – geben.

Bleiben Sie herzu bitte in den jeweiligen Ilias-Kursen. Sie erhalten zu gegebener Zeit eine E-Mail mit weiteren Informationen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Timon Renz.

03.02.2021 Stellenausschreibung studentische Hilfskraft

Das Institut für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft für den EDV-Bereich (m/w/d). Die Stellenausschreibung finden Sie hier. Rückfragen bitte an Stefan Seuffert.
 

01.02.2021 Anmeldungen für das finanzwissenschaftliche und immobilienökonomische Seminar

Die Themenliste für die beiden Seminare im Sommersemester 2021 sind ab sofort hier abrufbar. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 01.04.2021.
 

20.01.2021 Diskussionspapier „Altersvorsorge nach Corona“ von Bernd Raffelhüschen

Im Rahmen des FZG-Diskussionbeitrags Nr. 74 beleuchtet Prof.Raffelhüschen die Auswirkungen der Cornapandemie für kommende Rentnergenerationen.
 

18.12.2020 Diskussionspapier „German Pension Simulation“ von Stefan Seuffert

Im Rahmen des FZG-Diskussionsbeitrags Nr. 73 stellt Stefan Seuffert die Methodik eines anwartschaftsbasierten Projektionsmodells der Rentenversicherung vor.

19.11.2020 Deutsche Post Glücksatlas 2020

Prof.Raffelhüschen stellte am 18.11.2020 den diesjährigen Deutsche Post Glücksatlas in Bonn vor. In diesem wird für Deutschland ein Verlust an Lebenszufriedenheit um 0,4 Punkte diagnostiziert (von 7,14 auf 6,74 gemessen auf einer Skala zwischen 0 = „überhaupt nicht zufrieden“ bis 10 „völlig zufrieden“). Damit kommt es 2020 einerseits zu dem bisher größten Glückseinbruch seit Beginn der systematischen Messung im Jahr 1984. Andererseits gab es auch seit 1984 kein mit der Corona-Krise vergleichbares Ereignis: Die direkte Betroffenheit der Bevölkerung durch die tief in den Alltag eingreifenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2 ist bisher einmalig. Ein weiteres zentrales Ergebnis zeigt sich im Regionenranking: Die West-Ost-Differenz im Glück ist in der Corona-Krise verschwunden. Es machte 2020 für die Lebenszufriedenheit nahezu keinen Unterschied, ob jemand in Nordrhein-Westfalen oder in Sachsen-Anhalt lebte. Im weiteren beschäftigt sich der Glücksatlas in diesem Jahr mit den Themen Konsum und den langfristigen Auswirkungen von Lebensereignissen auf die Zufriedenheit.
 
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Deutschen Post: Glücksatlas 2020

15.06.2020 Artikel in der WELT

Prof. Raffelhüschens Einschätzung zu den übersehenen Folgen des Corona-Lockdowns finden Sie hier zum Nachlesen.

04.03.2020 Prof. Raffelhüschen im Interview

Zwei kürzlich erschienene Interviews mit Prof. Raffelhüschen zum Nachlesen finden Sie hier und hier.

12.02.2020 Prof. Raffelhüschen im SWR2 Zeitgenossen-Podcast

Was ist Glück? Und vor allem: Wie kann man es messen? Prof. Raffelhüschen versucht mit dem alljährlich erscheinenden Glücksatlas ein Antwort darauf zu finden. Das Gespräch zum Nachhören finden Sie hier.

11.11.2019 Deutsche Post Glücksatlas 2019

2019 liegt die Lebenszufriedenheit in Deutschland bei 7,14 Punkten gemessen auf einer Skala zwischen 0 (ganz und gar unzufrieden) und 10 (ganz und gar zufrieden). Das ist der höchste Wert seit 1991 und damit ein Allzeithoch seit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Post Glücksatlas 2019, den das Forschungszentrum Generationenverträge für die Deutsche Post erstellt hat. Im Regionenranking ist Schleswig-Holstein wiederholt Spitzenreiter, gefolgt von Hessen und Hamburg. Brandenburg ist nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern abermals Schlusslicht. Ein zentraler Grund für das Allzeithoch in der Lebenszufriedenheit ist das gestiegene Einkommen der Haushalte. Die Zufriedenheit mit der Einkommenssituation stieg seit 2007 von 6,1 auf knapp unter 7 Punkten. Ein weiteres Ergebnis: Die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sind kaum mehr vorhanden. Die alten und neuen Bundesländer gleichen sich in ihrer Lebenszufriedenheit zunehmend an. Es ist abzusehen, dass in nächster Zeit einige ostdeutsche Bundesländer in der Zufriedenheit im Regionenranking vor westdeutschen Regionen liegen werden.

04.07.2019 Ergebnisse der Generationenbilanz 2019 – Umsteuern in der Pflegeversicherung unerlässlich

Die guten Jahre mit hohen Staatseinnahmen sind fast vorbei, ohne dass sie in ausreichendem Maße für nachhaltigkeitsorientierte Reformen genutzt wurden. Die neuen Ergebnisse der deutschen Generationenbilanz zeigen, dass die fiskalische Nachhaltigkeitslücke im Jahresvergleich um 80,3 Prozentpunkte auf 225,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen ist. Die Brisanz dieser langfristigen finanziellen Herausforderungen wird von der Politik allerdings nicht ausreichend ernst genommen, wie sich exemplarisch bei der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) zeigt. Hier droht selbst unter optimistischen Annahmen bei Fortführung des Status quo ein Anstieg des Beitragssatzes auf über 5 Prozent bis zum Jahr 2060. Setzt die Politik hingegen ihre tendenziell kostentreibende Pflegepolitik fort, ist mit einem Beitragssatzanstieg auf über 8 Prozent zu rechnen. Weitere Informationen finden Sie hier.

27.06.2019 Wer zahlt die AHV-Sanierung?

Am Dienstag, den 25. Juni 2019, wurden in Zürich die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts des Forschungszentrums Generationenverträge und der UBS zur Nachhaltigkeit der AHV präsentiert. Dabei wurde unter anderem die demografisch bedingte Finanzierungslücke der AHV berechnet. Die Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) und die Reformvorlage AHV 21 leisten einen Beitrag zu einer solideren und nachhaltigeren Finanzierung, die jedoch maßgeblich auf Kosten der jüngeren und zukünftigen Generationen geschieht. Weitere Informationen dazu hier und hier.

24.06.2019 Eine eigene Immobilie steigert Zufriedenheit deutlich

Was macht die Zufriedenheit des Menschen aus? Welches sind die Determinanten des Glücksempfindens und wie können wir uns am eigenen Schopfe nach oben ziehen? Interview mit Prof. Bernd Raffelhüschen im AIZ – Das Immobilienmagazin.

04.06.2019 Grundrente um mehr als zwei Drittel teurer als behauptet

Die von Bundesarbeitsminister Heil geplante Einführung einer Grundrente („Respektrente“) für langjährig Versicherte würde deutlich teurer werden, als die bisher von politischer Seite kommunizierten Zahlen nahelegen. Anstatt der vom Minister postulierten 3,8 Mrd. Euro Mehrkosten im Jahr ihrer Einführung würden sich diese Mehrkosten durch die Grundrente auf rund 7 Mrd. Euro belaufen. Näheres finden Sie hier und hier.

06.05.2019 Ergebnisse der koordinierten Mitglieder- und Kirchensteuerprojektion

Am Donnerstag 02. Mai 2019 hat das Forschungszentrum Generationenverträge zusammen mit Evangelischer Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) die Ergebnisse einer koordinierten Mitglieder- und Kirchensteuerprojektion für die evangelische und katholische Kirche der Öffentlichkeit vorgestellt. Für die 20 evangelischen Landeskirchen und die 27 (Erz-) Bistümer der katholischen Kirche wurde ermittelt, wie sich Kirchenmitgliedschaftszahlen und Kirchensteueraufkommen langfristig bis zum Jahr 2060 entwickeln werden – wenn das Tauf-, Austritts- und Aufnahmeverhalten der letzten Jahren auch für die Zukunft repräsentativ ist. Die Kirchen wollen die Erkenntnisse der Studie nutzen, um sich langfristig auf Veränderungen einzustellen. Nähere Informationen dazu unter www.ekd.de/projektion2060 und www.dbk.de/themen/kirche-und-geld/projektion-2060/.

14.05.2018 Gastbeitrag von Prof. Dr. Raffelhüschen in der Börsenzeitung

Jeder weiß, was Zinsen sind und jeder weiß auch, dass es sie zurzeit nicht gibt. Ob zur Altersvorsorge oder zum Immobilienerwerb gespart wird – eines ist selbst dem mathematisch nicht besonders Versierten klar: Bei einem Zins von null bleibt die Hoffnung auf den Zinseszins tendenziell auf der Strecke. Sparen lohnt sich also nicht mehr, denn ob Riesterrente, betriebliche Altersvorsorge via Direktversicherungen, Leben- soder Rentenversicherungen – alles ist nichts.

Lesen Sie hierzu den Gastbeitrag von Prof. Dr. Raffelhüschen und Prof. Dr. Siegert in der Börsenzeitung vom 1./2. Mai 2018.