Institut für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik der Universität Freiburg

Lehrstuhl
Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen

Nachrichten

17.09.2020 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) gesucht

Am Institut für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik ist zum 1. Januar 2021 oder später eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter (w/m/d) mit dem Schwerpunkt in fiskalischer Nachhaltigkeit zu besetzen. Nähere Informationen finden Sie hier.

10.09.2020 Informationen zu den Klausureinsichten

Wir bieten Ihnen demnächst die Möglichkeit, Ihre bei uns geschriebenen Hauptklausuren aus dem Sommersemester 2020 sowie die Nachholklausuren aus dem Wintersemester 2019/2020 zu sichten.

Der Ablauf und die Zeiten werden hier rechtzeitig angekündigt.

Bei verbleibenden Fragen oder Problemen zu den Klausuren wenden Sie sich bitte an Timon Renz (timon.renz@vwl.uni-freiburg.de).

20.08.2020 Informationen zu den Klausureinsichten

Wir bieten Ihnen demnächst die Möglichkeit, Ihre bei uns geschriebenen Hauptklausuren aus dem Sommersemester 2020 sowie die Nachholklausuren aus dem Wintersemester 2019/2020 zu sichten.

Der Ablauf und die Zeiten werden hier rechtzeitig angekündigt.

Bei verbleibenden Fragen oder Problemen zu den Klausuren wenden Sie sich bitte an Timon Renz (timon.renz@vwl.uni-freiburg.de).

15.06.2020 Artikel in der WELT

Prof. Raffelhüschens Einschätzung zu den übersehenen Folgen des Corona-Lockdowns finden Sie hier zum Nachlesen.

16.04.2020 Informationen zur Lehre im Sommersemester 2020

„Auch wenn ich wüsste, dass morgen die Welt zugrunde geht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.“
(Martin Luther)

Liebe Studierende,

dem Vorbild Luthers folgend, werden wir uns in dieser Zeit voller irrationaler Massenhysterie nicht von Panikmache unterkriegen lassen, sondern blicken stattdessen zuversichtlich in die Zukunft. Für das beginnende Sommersemester 2020 bedeutet das für sie und für uns, dass zum aktuellen Stand vermutlich ab dem 15. Juni 2020 zur angebotenen Fernlehre ergänzend Präsenzlehre in der gewohnten Form stattfinden wird. Bis dahin werden wir durch Fernlehre in Form von digitalen Vorlesungsaufzeichnungen den Lehrbetrieb ab dem 20. April 2020 aufnehmen. Dabei werden alle Vorlesungseinheiten zeitnah aufgezeichnet und ihnen anschließend über ILIAS zur Verfügung gestellt, so dass sie selbst entscheiden können, wann sie sich diese anschauen möchten. Die Passwörter und weiteren Informationen zu den jeweiligen Lehrveranstaltungen dieses Semester finden sie hier. Bitte beachten sie, dass bei Wiederaufnahme der Präsenzlehre an die online veröffentlichen Vorlesungseinheiten nahtlos angeknüpft wird. Das Selbststudium dieses Fernlehrmaterials ist daher unerlässlich für das weitere Verständnis der Vorlesung.
Die vorlesungsbegleitenden Übungen finden zu den angebenden Terminen statt und werden von den betreuenden Assistenten in Form eines Webinars durchgeführt, das ebenfalls aufgezeichnet und ihnen über ILIAS zur Verfügung gestellt wird. Wir werden sie ebenfalls über ILIAS darüber informieren, wie sie daran teilnehmen können.

Bis auf weiteres gehen wir davon aus, dass diese Maßnahmen bis zum 15. Juni 2020 notwendig seien werden, um den geltenden Verordnungen nachzukommen. Werden diese auf einen späteren Termin verlängert, geschieht dies auch mit dem Termin des ergänzenden Wiedereinstiegs in die Präsenzlehre.

04.03.2020 Prof. Raffelhüschen im Interview

Zwei kürzlich erschienene Interviews mit Prof. Raffelhüschen zum Nachlesen finden Sie hier und hier.

12.02.2020 Prof. Raffelhüschen im SWR2 Zeitgenossen-Podcast

Was ist Glück? Und vor allem: Wie kann man es messen? Prof. Raffelhüschen versucht mit dem alljährlich erscheinenden Glücksatlas ein Antwort darauf zu finden. Das Gespräch zum Nachhören finden Sie hier.

11.11.2019 Deutsche Post Glücksatlas 2019

2019 liegt die Lebenszufriedenheit in Deutschland bei 7,14 Punkten gemessen auf einer Skala zwischen 0 (ganz und gar unzufrieden) und 10 (ganz und gar zufrieden). Das ist der höchste Wert seit 1991 und damit ein Allzeithoch seit der deutsch-deutschen Wiedervereinigung. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Post Glücksatlas 2019, den das Forschungszentrum Generationenverträge für die Deutsche Post erstellt hat. Im Regionenranking ist Schleswig-Holstein wiederholt Spitzenreiter, gefolgt von Hessen und Hamburg. Brandenburg ist nach Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern abermals Schlusslicht. Ein zentraler Grund für das Allzeithoch in der Lebenszufriedenheit ist das gestiegene Einkommen der Haushalte. Die Zufriedenheit mit der Einkommenssituation stieg seit 2007 von 6,1 auf knapp unter 7 Punkten. Ein weiteres Ergebnis: Die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland sind kaum mehr vorhanden. Die alten und neuen Bundesländer gleichen sich in ihrer Lebenszufriedenheit zunehmend an. Es ist abzusehen, dass in nächster Zeit einige ostdeutsche Bundesländer in der Zufriedenheit im Regionenranking vor westdeutschen Regionen liegen werden.

04.11.2019 ACHTUNG: Neue Hausadresse

Sie finden uns ab sofort nicht mehr in der Rheinstraße 10-12, sondern in der alten Universität (Bertoldstraße 17, Eingang Brunnenstr., 2.OG).

Die bisherige Postadresse ist jedoch weiterhin gültig:

Institut für Finanzwissenschaft und Sozialpolitik
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
79085 Freiburg

04.07.2019 Ergebnisse der Generationenbilanz 2019 – Umsteuern in der Pflegeversicherung unerlässlich

Die guten Jahre mit hohen Staatseinnahmen sind fast vorbei, ohne dass sie in ausreichendem Maße für nachhaltigkeitsorientierte Reformen genutzt wurden. Die neuen Ergebnisse der deutschen Generationenbilanz zeigen, dass die fiskalische Nachhaltigkeitslücke im Jahresvergleich um 80,3 Prozentpunkte auf 225,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gestiegen ist. Die Brisanz dieser langfristigen finanziellen Herausforderungen wird von der Politik allerdings nicht ausreichend ernst genommen, wie sich exemplarisch bei der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) zeigt. Hier droht selbst unter optimistischen Annahmen bei Fortführung des Status quo ein Anstieg des Beitragssatzes auf über 5 Prozent bis zum Jahr 2060. Setzt die Politik hingegen ihre tendenziell kostentreibende Pflegepolitik fort, ist mit einem Beitragssatzanstieg auf über 8 Prozent zu rechnen. Weitere Informationen finden Sie hier.

27.06.2019 Wer zahlt die AHV-Sanierung?

Am Dienstag, den 25. Juni 2019, wurden in Zürich die Ergebnisse des gemeinsamen Forschungsprojekts des Forschungszentrums Generationenverträge und der UBS zur Nachhaltigkeit der AHV präsentiert. Dabei wurde unter anderem die demografisch bedingte Finanzierungslücke der AHV berechnet. Die Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) und die Reformvorlage AHV 21 leisten einen Beitrag zu einer solideren und nachhaltigeren Finanzierung, die jedoch maßgeblich auf Kosten der jüngeren und zukünftigen Generationen geschieht. Weitere Informationen dazu hier und hier.

24.06.2019 Eine eigene Immobilie steigert Zufriedenheit deutlich

Was macht die Zufriedenheit des Menschen aus? Welches sind die Determinanten des Glücksempfindens und wie können wir uns am eigenen Schopfe nach oben ziehen? Interview mit Prof. Bernd Raffelhüschen im AIZ – Das Immobilienmagazin.

04.06.2019 Grundrente um mehr als zwei Drittel teurer als behauptet

Die von Bundesarbeitsminister Heil geplante Einführung einer Grundrente („Respektrente“) für langjährig Versicherte würde deutlich teurer werden, als die bisher von politischer Seite kommunizierten Zahlen nahelegen. Anstatt der vom Minister postulierten 3,8 Mrd. Euro Mehrkosten im Jahr ihrer Einführung würden sich diese Mehrkosten durch die Grundrente auf rund 7 Mrd. Euro belaufen. Näheres finden Sie hier und hier.

06.05.2019 Ergebnisse der koordinierten Mitglieder- und Kirchensteuerprojektion

Am Donnerstag 02. Mai 2019 hat das Forschungszentrum Generationenverträge zusammen mit Evangelischer Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) die Ergebnisse einer koordinierten Mitglieder- und Kirchensteuerprojektion für die evangelische und katholische Kirche der Öffentlichkeit vorgestellt. Für die 20 evangelischen Landeskirchen und die 27 (Erz-) Bistümer der katholischen Kirche wurde ermittelt, wie sich Kirchenmitgliedschaftszahlen und Kirchensteueraufkommen langfristig bis zum Jahr 2060 entwickeln werden – wenn das Tauf-, Austritts- und Aufnahmeverhalten der letzten Jahren auch für die Zukunft repräsentativ ist. Die Kirchen wollen die Erkenntnisse der Studie nutzen, um sich langfristig auf Veränderungen einzustellen. Nähere Informationen dazu unter www.ekd.de/projektion2060 und www.dbk.de/themen/kirche-und-geld/projektion-2060/.

14.05.2018 Gastbeitrag von Prof. Dr. Raffelhüschen in der Börsenzeitung

Jeder weiß, was Zinsen sind und jeder weiß auch, dass es sie zurzeit nicht gibt. Ob zur Altersvorsorge oder zum Immobilienerwerb gespart wird – eines ist selbst dem mathematisch nicht besonders Versierten klar: Bei einem Zins von null bleibt die Hoffnung auf den Zinseszins tendenziell auf der Strecke. Sparen lohnt sich also nicht mehr, denn ob Riesterrente, betriebliche Altersvorsorge via Direktversicherungen, Leben- soder Rentenversicherungen – alles ist nichts.

Lesen Sie hierzu den Gastbeitrag von Prof. Dr. Raffelhüschen und Prof. Dr. Siegert in der Börsenzeitung vom 1./2. Mai 2018.